Johannes Brus. Die ganze Eisberg

Donnerstag, 31.01.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck vom 29.09. 2007 – 28.09. 2008. Hg. von Klaus Gallwitz. Mit Texten von Klaus Gallwitz und Michael Schwarz.. Richter Verlag, Düsseldorf, 2007. ISBN 978-3-937572-76-5, 96 S. m. 45 Farb- u. 10 s/w-Abb., gebunden, Format 30 x 23,3 cm, € 28.–

Der Bildhauer Johannes Brus wurde 1942 in Gelsenkirchen geboren und studierte von 1964 bis 1971 an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Karl Bobek, dessen Konflikte mit dem charismatischen Joseph Beuys ihn sicherlich geprägt haben. Als der „Düsseldorfer Akademiestreit“ eskalierte und Beuys schließlich 1972 aus dem Lehrdienst entlassen wurde, hatte Brus sein Studium bereits beendet. Seit 1986 hat er den Lehrstuhl für Bildhauerei an der Kunsthochschule in Braunschweig inne, nennt ein sehr schönes Atelier im ehemaligen Wasserwerk Ruhrtalstraße in Essen sein Eigen und ist der bildhauerischen Ästhetik Karl Bobeks näher als der von Beuys.
Seine Ausstellung im Pavillon des Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist einer Ateliersituation nachempfunden, wo fertige Werke und Arbeitsmaterialien scheinbar willkürlich versammelt sind. Gründungsdirektor Klaus Gallwitz sieht eine „Manifestation der Bildhauerei“, Michael Schwarz spricht von „unterschiedlichen Kontexten mit Ableitungen und Anspielungen auf das eigene Werk, aber auch mit Bezügen auf zeitgenössische Diskurse über Künstlerarchive und künstlerisches Sammeln.“
Neben den Ausstellungsansichten ergänzt der Katalog Fotos aus dem Garten und dem eigentlichen Atelier des Künstlers, deren kreatives Chaos allemal interessanter wirken als die aufgeräumte Reflexion über Arbeitsraum und Produktionsprozess im Pavillon.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Die Bibel in der Kunst Gemälde, Zeichnungen, Grafiken

Dienstag, 29.01.2008

DVD ROM. Directmedia Publishing GmbH, Berlin, 2005. ISBN 978-3-936122-32-9,
€ 19,95

Die DVD umfasst mehr als 2800 Darstellungen biblischer Stoffe und Motive vom frühen Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Bilder lassen sich nach verschiedenen Kriterien durchsuchen. Die Qualität der Abbildungen ist mittelprächtig bis grottenschlecht, die Informationen spärlich, die Programmoberfläche spartanisch einfach. Wer sich im Thema auskennt, wird die DVD nicht brauchen, wer neu im Thema ist, wird keinen Nutzen aus ihr ziehen können. You get what you pay for.

Walt Disneys wunderbare Welt und ihre Wurzeln in der europäischen Kunst

Donnerstag, 24.01.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München, vom 19.09. 2008 – 25.01. 2009. Hg. von Bruno Girveau und Roger Diederen. Mit Texten von u.a. Pierre Lambert und Robin Allan. Hirmer Verlag, München, 2008, ISBN 978-3-7774-4375-1, , 304 Seiten, 137 Tafeln, davon 101 in Farbe, 117 Abbildungen in Farbe und 44 in schwarz-weiß, Format 28 x 24 cm, € 39,90.–

Originalzeichnungen, Malereien und Figurenmodellen des frühen Disney Studios (1928-1967) werden mit Gemälden und Skulpturen der deutschen Romantik, des französischen Symbolismus und der Viktorianischen Malerei verglichen. Es zeigt sich, dass Disney, der für den Herausgeber Bruno Girveau „zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Filmkunst und im weitesten Sinne der Kunst des 20. Jahrhunderts gehört“, zahlreiche Vorbilder aus der Kunstgeschichte für den visuellen Look seiner Zeichentrickfilme aufgegriffen hat. Dabei konnte er sich auf das Können zahlreicher Mitarbeiter verlassen, die häufig an europäischen Kunsthochschulen ausgebildet worden waren. Sie emigrierten nach Amerika, brachten ihr technisches Wissen und die ästhetische Tradition ihrer Herkunftsländer mit und schufen so einen eigenwilligen Kosmos, „ein dichtes Geflecht aus Jugendstil, Art Déco und der Akademiemalerei des 19. Jahrhunderts sowie der Buchillustration und der Kinematografie zu Anfang des 20. Jahrhunderts“, wie Robin Allen in seinem Beitrag zu den europäischen Wurzeln Disneys schreibt. Dabei stützen sie sich nicht nur auf das Genie Disneys sondern auf eine umfangreiche Bibliothek, Filmvorführungen, fortlaufende Schulungen innerhalb des Studios und nicht zuletzt auf die damalige „Stimmung intensiver Kreativität und großen Selbstbewusstseins“.
Die Ausstellung in München konzentriert sich auf die abendfüllenden Zeichentrickfilme von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ bis zum „Dschungelbuch“, die alle unter der persönlichen Leitung von Walt Disney entstanden. Sieben der acht ersten Filme beruhen auf europäischen Märchen und Fabeln.
Neben den wunderbaren Abbildungen gibt es verschiedene Texte zur Geschichte und den Arbeitsbedingungen des Studios und zu visuellen, literarischen, architektonischen und musikalischen Einflüssen. Die Inhalte überschneiden sich gelegentlich und die endlosen Aufzählungen von Mitarbeitern und künstlerischen Vorbildern wirken etwas ermüdend, aber sonst … ein echter Prachtband!

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Das Kunstlaboratorium der Nelly Knatz

Dienstag, 22.01.2008

Vom 22. Januar – 02. März 2008 in der Galerie Deck, Stuttgart

Auf den ersten Blick wirkt die Ausstellung »Böse Limonade« der 1976 in Tübingen geborenen Nelly Knatz wie die verstreuten Reste eines Sperrmüllhaufens. Hier ein mit Wortfetzen bemaltes Zelt und ein Stapel Paletten zwischen schnell hingeworfenen Zeichnungen, dort ein Föhn und ein alter Fernseher, die wider Erwarten noch funktionieren. Nichts, wonach man sich auf der Straße bücken würde.

Nelly Knatz arbeitet zurzeit, ausgestattet mit einem Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, in einem der über 250 Studios der »Cité Internationale des Arts« in Paris. Dort hängte Sie, vermutlich inspiriert durch diverse Stiche französischer Blutsauger der nahen Seine, eine Schreibtischlampe aus dem Fenster.
Mit der Registernummer »21.06.2007/1 (Fliegen-Außenfalle, Umleitung (Licht am Bau)« landete die »Installation« schließlich im Werksverzeichnis, gemeinsam mit all dem vermeintlichen Wohlstandsmüll, der von Nelly Knatz zu abstrusen Experimenten und rudimentären Environments verarbeitet wird.

Zu jedem ihrer Versuche erstellt sie ein penibles Protokoll mit Versuchsbeschreibung, Materialien und Dokumentationsnachweis, im Falle der Fliegenlampe mit dem Ergebnis: »Durchgeführt und unwesentlich«.

Ihr Versuch »15.07.2007/1 (Erhalten des Gefühls am französischen Nationalfeiertag (14.07.2007)« besteht aus besagtem Föhn, der, auf ein Stativ installiert, die Fotokopie eines Propellerflugzeuges anbläst. Durch den Luftstrom klebt das Bild an der Wand.

Solche flüchtigen, gebastelt wirkenden Szenerien provozieren einen angenehm unverkrampften Gedankenfluss. Nelly Knatz bemisst das Gewicht einer gedanklichen Reflexion nicht in zentnerschweren, raumverschlingenden Objekten, die alleine über ihre erdrückende Anwesenheit Sinnschwere einfordern. Die Stärke der vermeintlich sinnlosen Installationen und begleitenden Zeichnungen liegt in der flanierenden Begegnung des Betrachters mit ihren Ideen. Wie eine Feder, die das Gehirn kitzelt, kommt man über den Föhn zum Selbstverständnis einer Nation, zu Fehlern der Vergangenheit, militärischem Druck und Feuerhitze.
Ein zweiter, verweilender Blick auf die zuerst spröde wirkende Ausstellung ist allemal lohnend.

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Der göttliche Kapitalismus

Dienstag, 22.01.2008

Wilhelm Fink Verlag, München, 2007, ISBN 978-3-7705-4368-7, 61 Seiten, kartoniert, Format 21,5 x 13,5, € 9,90

Der schmale Band protokolliert ein Gespräch über Geld, Konsum, Kunst und Zerstörung mit Boris Groys, Jochen Hörisch, Thomas Macho, Peter Sloterdijk und Peter Weibel. Marc Jongen postuliert in seiner Einführung den Kapitalismus als religiöses Phänomen, für den drei wesentliche Eigenschaften gelten: Er ist eine reine Kultreligion ohne theoretische Rechtfertigung, er ist permanent und er „wirkt nicht erlösend oder versöhnend, sondern verschuldend und letztlich auch zerstörend“. Sloterdijk beschwört in seinem Statement einen „demokratischen Autoritarismus“, der sich, von Singapur ausgehend, immer weiter ausbreitet und der „holistische und autoritäre Denkformen an die Stelle des Liberalismus setzt“. Boris Groys beschreibt sarkastisch eine Gesellschaft, die durch eingebildeten Geldmangel strukturiert und paralysiert ist. Thomas Macho spricht von einer „Kulturalisierung des Kapitalismus“, der ständige Unsicherheit und in der Bevölkerung den Wunsch nach autoritären Strukturen erzeugt. Peter Weibel erkennt eine „Krise der Konsumption“ und Jochen Hörisch verbündet sich mit dem Satanischen des Kapitalismus, um daraus Gutes zu schaffen. Das Büchlein ist leider zu schmal, um das Thema auch nur annähernd hinreichend zu behandeln und dient allenfalls als Appetithäppchen für eine vertiefende Beschäftigung. Vor allem die allzu kurze Thematisierung von möglichen Utopien endet in der deprimierenden Einsicht des vollständigen, alternativlosen Sieges des Kapitalismus, der nur durch eine Katastrophe biblischen Ausmaßes abgelöst werden kann.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Aufbruch im Abbruch. Die studentisch organisierte Gesamtausstellung »TESTBILD 2008« in Stuttgart

Dienstag, 22.01.2008

Obwohl eine der ältesten und größten Kunsthochschulen in Deutschland, gelingt es der 1761 gegründeten Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart nur selten, aus ihrer provinziellen Beschränkung hervorzutreten. Aber warum sollte der nächste Hype nicht mal aus Stuttgart kommen, denken sich die Studenten und lassen sich die Kunst nicht vermiesen. In den ehemaligen Räumen der Firma Polster City zeigen vom 18. Januar bis zum 8. Februar mehr als 130 Künstler, Kommunikationsdesigner, Bühnenbildner, Architekten und Industriedesigner aktuelle Arbeiten. Klar, bei einigen Werken wendet sich der Geist mit Grausen, aber es ist erstaunlich, was die Studentenschaft jedes Jahr auf die Beine stellt und welche ausgefallenen Örtlichkeiten bespielt werden. Dabei erliegen die Planer immer wieder dem morbiden Charme abbruchreifer Gewerbeimmobilien. Vielleicht, weil hier ein Hauch von Berlin durch die Räume weht?

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Fabrizio Plessi. Digital Islands 1970 – 1990

Mittwoch, 16.01.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein, vom 22.10. 2006 – 25.02. 2007. Hg. von Richard W. Gassen. Mit einem Text von Richard W. Gassen. Kehrer Verlag, Heidelberg, 2006, ISBN 978-3-939583-01-1, 222 Seiten, 155 Farb- und 98 S/W-Abbildungen, Broschur, Format 30 x 24 cm, € 22.—

Die Ausstellung in Ludwigshafen präsentiert das Frühwerk des 1940 geborenen italienischen Medien- und Videokünstlers. Viele der gezeigten Arbeiten lagen bisher nur als Entwürfe oder Skizzen vor. Der „anrührend einfachen Bildsprache“ des Rost- und Wasserfetischisten Plessi widmet der Herausgeber und damalige Leiter des Wilhelm-Hack-Museums, Richard W. Gassen, einen umfangreichen Text über „Digitale Inseln oder die Archaik der Zukunft“. Das Urelement Wasser in Verbindung mit moderner Videotechnik und rostigen Eisenelementen durchläuft als roter Faden seit Jahrzehnten Plessis Werk. Das geballte Konvolut aus blauem Flimmern und Rauschen aus unzähligen Monitoren, die kunstvoll in Eimern, Kisten und Brunnen integriert sind, wirkt in seiner formalen Strenge und Perfektion eher monoton. Interessanter sind die vielen Zeichnungen des Künstlers, die eine ganz eigene Qualität besitze. Sie sind ähnlich durchkomponiert wie die Installationen, wirken aber durch Plessis kräftigen Strich und den handschriftlichen Notizen, Maßangaben und technische Details verspielter und lebendiger. Als Skizzen möchte man die Arbeiten nicht bezeichnen, der Leser kann sie „stets als freie, autonome Komposition“ lesen.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

24|7 – Die 24 Stunden des Tages

Montag, 14.01.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie arteversum, Düsseldorf, vom 12.09. – 03.11. 2007. Hg. von arteversum. Mit einem Texten von Reinhard Gröne. Eigenverlag, Düsseldorf, 2007, ohne ISBN, 68 Seiten, 46 Farbabb., Broschur, Format 21 x 25,5 cm, ohne Preisangabe

Reinhard Gröne hat in seiner 750 qm großen Galerie vierundzwanzig Künstler zusammengebracht, die versuchen, jeweils „ihre“ Stunde des Tages künstlerisch umzusetzen. Herausgekommen ist ein Mischmasch aus Malerei, Installation und Fotografie, dass den Betrachter kalt lässt. Die Ausstellung erscheint als verkrampfter Versuch, einer Auswahl lokaler Künstler einen Auftritt zu verschaffen. Wogegen nichts einzuwenden ist, allerdings können die einzelnen Positionen nicht vom thematischen Rahmen profitieren, sondern werden gewaltsam in einen Kontext gezwängt, der die Werke nicht trägt.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

HHORRRAUTICA im Media Space. Der 21. Stuttgarter Filmwinter vom 17. bis 20. Januar 2008 zwischen Trash und technischer Avantgarde

Dienstag, 08.01.2008

Walt Wobulon
7:00, Stereo, 2007,
von Christian K. Burns
Grüne Wellen-werfende Tapes. Wabernde Fleisch-werdende Gesichter. CKB-Körper & und Worte von Whitman reagieren auf analoge Familienmaschinen. Siebziger Jahre- Wohncontainer aus Ziegelstein.

Keine Ahnung, worum es geht? Dada? Meese? Sammlung Prinzhorn? Weit gefehlt: Ein Ausschnitt aus dem Experimentalfilmprogramm des bevorstehenden Filmwinters, dessen wort- und bildgewaltigen Medientheoretiker und -künstler das Ländle zum nunmehr 21. Mal beglücken. Kunstpuristen sollten schon zum Warm-up das Weite suchen, denn am 11. Januar steht eine DVD-Präsentation des Machwerks WOTØRWOERLD auf dem Programm des Filmhauses, eine Persiflage auf Kevin Kostners Film, gedreht mit einer Koalition der Willigen in der Abstellkammer von Oberwelt e.V. in Stuttgart.

Daneben gibt es Schweizer Super-8 Filme (unter anderem präsentiert David Pfluger eine psychedelisierte Kurzabhandlung über seinen Küchenboden), Videokunst, Medientheorie, Net Art, Offline-Projekte, Performance, Musik, ein Workshop-Angebot für Kinder und Erwachsene und, laut Kuratorin Xenia Leydel, auffallend schöne Installationen im Ausstellungsbereich. Der »Media Space«, eine transdisziplinäre Plattform, die sich mit der Beziehung zwischen Raum und Medien, Architektur und Informationstechnologie beschäftigt, findet dieses Jahr erstmals als eigenständige Sektion im Rahmen des Filmwinters statt.

Das Festival bewegt sich seit seinen Anfängen textlich und inhaltlich zwischen Trash und medienphilosophisch-poststrukturalistischem Tiefgang. Die Programme sind jedes Jahr durchsetzt mit Unverständlichem und Skurrilitäten: Vorträge über die Geschichte des Kannibalenfilms vermischen sich mit neuen Formaten wie Handyfilmen, Machinimas und Demos, unscharf-verwackelte Studentenvideos konterkarieren die aufwendigen Medieninstallationen. Nachdem die Räumlichkeiten des Kunstvereins nicht mehr zur Verfügung stehen, bespielt der Filmwinter verschiedene Galerien wie den »Kunstbezirk«, die »fluctuating images« und den »gez. raum für urheber«, was die Verantwortlichen an die Grenzen ihrer logistischen Möglichkeiten bringt.

Liebe Kulturpolitik, gewährt dem Festival etwas mehr Planungsstabilität, denn es gibt nur eine Veranstaltung in Stuttgart, die mit dem Feuer der Siegessäule konkurrieren kann – den Filmwinter.

Werfen wir also noch einen irritierten Blick ins Filmprogramm:

In einer Welt, die für das Obszöne Gesetze schafft aber das Grausame legitimiert, repräsentiert HHORRRAUTICA unsere sexuelle Evolution.

Nix wie hin.

Der Beitrag von Michael Reuter erschien zuerst in der Stuttgarter Kunstzeitschrift Sonnendeck, Ausgabe 55, Januar 2008.