Emil Schumacher. Der Erde näher als den Sternen. Malerei 1936 – 1999

Samstag, 18.10.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Sprengel Museum Hannover vom 18.02. – 06.05. 2007. Hg. von Ulrich Krempel und Volker Rattemeyer. Mit Texten von Jens Christian Jensen und Ulrich Krempel. Hirmer Verlag, München, 2007, ISBN 978-3-7774-3585-5, 168 Seiten, zahlreiche Abb., Broschur, Format 28,5 x 24 cm, leider vergriffen

Muss ja nicht gleich eine seitenlange Eloge sein, aber ein kleiner, einleitender Text zu Leben und Werk des betreffenden Künstlers sollte in jedem Katalog zu finden sein. Die vorliegende Publikation zur Ausstellung von Emil Schuhmacher (*1912) im Sprengel Museum Hannover springt aber sogleich in eine vertiefende Betrachtung der abstrakten Arbeiten.
Über eine gegenständliche Frühzeit entwickelte sich die Malerei Schuhmachers in der Nachkriegszeit im Spannungsfeld zwischen dem deutschen Expressionismus und dem amerikanischen Informel. Am Ende seines Lebens kehrte die Figuration wieder in seine Bilder zurück, in einem altersweisen Werk, das „frei war von Eitelkeit, von zorniger Selbstbehauptung und von Verzweiflung“ war (Jens Christian Jensen).
Die sehenswerten Gemälde, Radierungen und Papierarbeiten setzten in ihrer konzentrierten Offenheit einen Kontrapunkt gegen die Figurenschwemme zeitgenössischer Malerei. Auch im Spätwerk verbleiben seine Figuren im Ungefähren, ähnlich der rituellen Malerei prähistorischer Höhlenzeichnungen.
Unklar bleibt, warum Ulrich Krempel in seinem Text versucht, einige Bilder en détail, Bildstrich für Bildstrich zu dokumentieren, nur um am Schluss zum Ergebnis zu kommen, dass die Linien uns „in die Lage versetzten, aus vielfältigen Anklängen an Form und Gegenstand eine eigene, vieldeutige Sicht auf das Bild zu entwickeln“. Gerade die Offenheit der Bilder macht ihren Reiz aus. Vielleicht empfindet der post-post-moderne Mensch diesen schwankenden Grund als visuelle Bedrohung, der durch intensive Bildbeschreibung verankert werden soll. Allzu lange sollte die Rückkehr der Abstraktion nicht mehr auf sich warten lassen, denn die Fähigkeit der Menschen zur eigenständigen visuellen Analyse verkümmert zusehens.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Ausstellung “Broken Whole” von Yee Sookyung in der Galerie Michael Schultz Berlin

Freitag, 17.10.2008

Katalog zur Ausstellung in der Galerie Michael Schultz Berlin vom 06.09. – 19.10. 2008. Hg. von der Galerie. Mit einem Text von In Hwang. Eigenverlag, Berlin, 2008, ISBN 3-939983-23-1, 66 Seiten, 24 Abb., Broschur, Format 21 x 24,5 cm, € 15.–

Wo kriegt Galerist Michael Schultz nur immer die Künstler her? Seine neueste Entdeckung ist die 1963 in Seoul/Korea geborene Yee Sookyung, die mit Skulpturen aus Keramikbruch und riesigen Zeichnungen in Zinnoberrot an den Start geht. Die „Translated Vases“ erinnern mit ihren vergoldeten Klebeverbindungen an geäderte Körperorgane oder Wucherungen. Dazu gibt es einen unverständlichen Text über die Welt des Selbst und die Welt des „Anderen“, der darauf hinausläuft, dass die Künstlerin den Beginn einer neuen Möglichkeit aufzeige, „den Konflikt zwischen Religion und Kunst beizulegen“. Vielleicht liegen die Dinge in Korea anders, hier im Abendland ist der Konflikt bereits entschieden: Die Kunst ist die Religion des gehobenen Bildungsbürgertums und kämpft, wie die anderen Konfessionen auch, mit galoppierendem Mitgliederschwund.

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Yee Sookyung. Broken Whole

Freitag, 17.10.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Michael Schultz Berlin vom 06.09. – 19.10. 2008. Hg. von der Galerie. Mit einem Text von In Hwang. Eigenverlag, Berlin, 2008, ISBN 3-939983-23-1, 66 Seiten, 24 Abb., davon 23 farbig, Broschur, Format 21 x 24,5 cm, € 15.–

Wo kriegt Galerist Michael Schultz nur immer die Künstler her? Seine neueste Entdeckung ist die 1963 in Seoul/Korea geborene Yee Sookyung, die mit Skulpturen aus Keramikbruch und riesigen Zeichnungen in Zinnoberrot an den Start geht. Die „Translated Vases“ erinnern mit ihren vergoldeten Klebeverbindungen an geäderte Körperorgane oder Wucherungen. Dazu gibt es einen unverständlichen Text über die Welt des Selbst und die Welt des „Anderen“, der darauf hinausläuft, dass die Künstlerin den Beginn einer neuen Möglichkeit aufzeigt, „den Konflikt zwischen Religion und Kunst beizulegen“. Vielleicht liegen die Dinge in Korea anders, hier im Abendland ist der Konflikt bereits entschieden: Die Kunst ist die Religion des gehobenen Bildungsbürgertums und kämpft, wie die anderen Konfessionen auch, mit galoppierendem Mitgliederschwund.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Bettina van Haaren. Der vierte Gesang

Donnerstag, 16.10.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie der Stadt Backnang vom 29.09. – 19.11. 2006. Hg. von der Galerie. Mit Texten von Martin Schick und Gunnar Schmidt. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg, 2006, ISBN 978-3-88423-274-3, 60 Seiten, 56 Farbabb., gebunden, Format 29 x 24 cm, € 24,95

Die Malerei der 1961 in Krefeld geborenen Bettina van Haaren lässt sich nur schwer einordnen. Isolierte, fein ausgemalte Gegenstände wie Kinderspielzeug, Obst, Schüsseln, Kleidung, Birkenstämme oder Tennisbälle treffen im leeren, weißen Bildraum auf demontierte, nur in Umrissen grob angedeutete Selbstbildnisse der Künstlerin. Arme und Beine sind teilweise vom Rumpf getrennt. Manchmal sind die Beine ausgemalt. Wie die skizzenhaften Gesichter wirken sie seltsam alt, durchzogen von dunklen Adern. Ein pessimistischer Blick in die Zukunft. Dazu viele Puppen und Puppenköpfe, vom Körper separierte Brüste und ausgesparte Geschlechtsteile. „Spielen, genießen, nicht wissen – das könnte der geheime Untergrund der Kunst Bettina van Haarens sein“, schreibt Gunnar Schmidt. „Doch alles geht über in die Abgeklärtheit der Seelenwundheit.“

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Antoni Tàpies. Zeichen und Materie

Dienstag, 14.10.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau vom 12.08. 2007 – 13.01. 2008. Hg. vom Museum. Mit Texten von Barbara Catoir, F.J. van der Grinten und Dirk Ufermann. Eigenverlag, Bedburg-Hau, 2007, ISBN 978-3-935166-39-3, 87 Seiten, mit 39 Farb- u. 9 SW-Abb., gebunden, Format 29 x 22 cm, € 25.—

Der Katalog zeigt überwiegend große Formate des katalanischen Künstlers ab 1986. Der Ort der Ausstellung, das Museum Moyland mit seinem Bestand an mehreren Tausend Werken von Joseph Beuys und dem Beuys Archiv, provoziert zu einer Gegenüberstellung der beiden Künstler. Barbara Catoir beschreibt in ihrem Text die auffälligen Parallelen in der Materialität und der verwendeten Zeichen in beiden Werken, beschreibt aber auch die unvereinbaren Persönlichkeiten. Der extrovertierte Beuys, „im Geniekult des Neuplatonismus verhaftet“, und der introvertierte Tàpies, „ein erklärter Gegner des Personenkultes“. Nur ein einziges Bild der Ausstellung bezieht sich tatsächlich auf den rheinischen Meister, dass 1986 entstandene „Bonjour Mr Beuys“, das für eine Ausstellung im Lenbachhaus kurz nach Beuys’ Tod entstand.
Beide Künstler sahen in der aktiven geistigen Mitwirkung des Betrachters eine wesentliche Voraussetzung ihrer archaischen, metaphysischen Kunst, die mit einfachen Materialien eine wunderbare Magie zu erzeugen versteht.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Otto Hans Ressler: Der Wert der Kunst

Montag, 13.10.2008

BöhlauVerlag Wien, Wien, 2007, ISBN 978-3-205-77669-7, 248 Seiten., gebunden, Format 24 x 16cm, € 24,80

Der Autor des Buches wurde 1948 in Österreich geboren und ist seit 1993 Geschäftsführer eines Auktionshauses, dass auf österreichische Kunst der letzten zwei Jahrhunderte spezialisiert ist. So weit, so angenehm unaufgeregt. Mal keine zeitgeistige Auseinandersetzung mit dem delirierenden Kunstmarkt, sonder gleich zu Beginn viele Fragen nach dem woher und wohin der Kunst und des Künstlers. Das die Weltformel auch in diesem Buch nicht gefunden wird, stellt Ressler bereits auf der zehnten Seite fest und beschreibt den Umgang mit Kunst eher als ein „Vergnügen“, das immer eine Bereicherung und „sehr, sehr oft ein großartiger visueller Genuss“ sei.
Seine Erfahrungen im Auktionswesen befördern schlichte, wahre Einsichten über die zeitliche Abhängigkeit von kunsthistorischen Qualitäts- (und damit Preis)findungen.
Es ging und geht immer nur um den Ruhm eines Künstlers, geändert haben sich durch die Jahrhunderte nur die Methoden zu Erlangung desselben. Unverwechselbar und einmalig soll es sein, Landschaften lassen sich besser verkaufen als Porträts, der Besitzer will mit dem Bild renommieren, zum Sofa soll es passen und einen Namen soll der Künstler haben. Wenn es öfters mal in einer Ausstellung hing, umso besser. Ob Bockwurst oder Gemälde, ein Markt ist ein Markt. Das Kapitel „Kunst=Kapital“ ist mit Abstand das Beste.
Gleich im folgenden Kapitel „Kunst=Macht“ ist es mit der Nüchternheit vorbei. Ressler beschreibt Bilder als Wahrheitserzeuger und Waffen, die jedoch in letzter Zeit ihre Schärfe einzubüßen scheinen, weil die verblödeten Massen keine geistigen Ansprüche mehr an die Bilderflut haben. „Vor die Wahl gestellt, greifen die meisten Menschen nach dem, was anstrengungsfrei, friktionsfrei, frustrationsfrei zu haben ist“. Kein Bildungsbürgertum weit und breit, intellektuelle Gähnung grundlos. Hier setzt Ressler an und verbeißt sich in einen vage verorteten, schöngeistigen Grundklang menschlicher Existenz, der dem betäubten Couch-Kretins leider verlustig gegangen ist. Wir brauchen die Kunst „weil sie uns fühlen lässt, wozu wir imstande wären (…) Die Bestimmung unserer Art ist die Kunst. Das Ziel der Evolution ist die Schönheit.“ Oha!
Das die Kunst zur geistigen Überwältigung immer seltener in der Lage ist, lastet der Autor nicht etwa der Kunst an, die stets todesmutig in unbekanntes Terrain vorstürme, um die Menschheit mit „Verstörungen“ zu beglücken, „um die Wahrnehmungsfähigkeit zu vergrößern“, sondern der Unterhaltungsindustrie, die alles Neue sofort mit „Gier, Aggressivität und Destruktion“ annektiere. Besonders humorig wirkt die Behauptung des Autors, durch die Kunst seien bereits die „Bastionen verlogener Bürgerlichkeit“ gefallen.
Das eigentliche Problem des Buches ist sein Beharren auf veralterte und stellenweise arg schwülstige Ansprüche an die Kunst: „Sprengkraft“, „Freiheit“, „ (…) wir spüren, dass die Kunst von Wahrheit handelt“, „Tabus verletzten“, „Es musste sein!“ Der Autor „spürt“ und „meint“ Unglaubliches und behauptet, das „mittlerweile praktisch überhaupt niemand mehr Verständigungsschwierigkeiten“ mit der Kunst von Jackson Pollock habe. „In Wahrheit begeistern sich Millionen für zeitgenössische Kunst“ fabuliert Ressler und verweist auf die banalen Kunst-Events von Christo und Jeanne-Claude.
Und dabei hat es so nett angefangen…

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Christian Jankowski. Ein Sonnyboy im Kunstmuseum Stuttgart

Montag, 13.10.2008

„Hula-Hoop und Karaoke im Museum, Teleshopping auf der Kunstmesse oder Kochshow im Kunstverein“. Die offizielle Verlautbarung zur Ausstellung von Christian Jankowski im Kunstmuseum Stuttgart klingt arg nach Mainstream. Dazu ein Sonnyboykünstler, Prof an der Stuttgarter Kunstakademie und weltweit gefragter Video- und Performancekünstler, der auf einem Schreibtisch Handstand macht. Was für ein Mist! Aber immer langsam. Ich bin durchaus lernfähig und halte die Ausstellung mittlerweile für echt gelungen. Ob Janko sich einem Fernsehprediger vor die Füße wirft, mit Pfeil und Bogen zur Nahrungsbeschaffung in den Supermarkt geht, oder per Losverfahren die Mitarbeiter des Stuttgarter Kunstmuseums zum Arbeitsplatztausch nötigt… das hat schon was! Er nutzt die Medienformate, die wir alle kennen und gibt nicht den Obertheoretiker, sondern verpackt seine Ideen in Aktionen, über die man freiwillig nachzudenken beginnt, weil sie eben nicht so kopflastig daherkommen. Und außerdem mag ich ihn, weil er mir ein Interview gegeben hat und weil im ersten Stock abgetrennte Körperteile liegen.
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Freitag, 03.10.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie beck & eggeling vom 13.04. – 27.05. 2007. Hg. von der Galerie. Mit einem Text von Bettina Schob. BeckEggeling Kunstverlag, Düsseldorf, 2007, ISBN 3-930919-45-1, 32 Seiten, 26 Farbabbildungen, Broschur, Format 29 x 23 cm, € 9.—

Kleine Bilderbrochur mit 24 zeitgenössischen Künstlern, die mit je einem Werk angetreten sind, einen von Michael Haas kuratierten Ausschnitt überwiegend malerischer Positionen zu geben. Die interpretierte Welt scheint wenig erstrebenswert. Überwiegend einsame, seelisch verkrüppelte Figuren, die in einer medienverseuchten, fragmentierten Weltkloake vor sich hin vegetieren. Immerhin kann sich der Betrachter an prominenten Namen wie Jonathan Meese, Daniel Richter und Kiki Smith erfreuen. Ich plädiere aber weiterhin für die Renaissance impressionistischer Blumensträuße.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).

Christiane Möbus. Chausseestraße

Freitag, 03.10.2008

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein vom 08.03. – 13.04. 2008. Hg. vom Kunstverein. Mit Texten von Alexander Tolnay, Knut Ebeling und Erich Franz. Deutscher Kunstverlag München Berlin, 2008, ISBN 978-3-422-06702, 112 Seiten, 250 Farb- und 6 s/w- Abbildungen, Broschur, Format 29 x 23 cm, € 19,80

Der Rückentext zu den Arbeiten von Christiane Möbus liest sich wie ein Wörterbuch der Kunstplatitüden: Möbus gehöre zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart, ihr Werk erweitere den Kunstbegriff ebenso poetisch wie präzise („hochpräzise“ ist zurzeit auch sehr beliebt), dabei haftet ihren überraschenden, ungewohnten Werken etwas Flüchtiges, Improvisiertes an (der geneigte Leser störe sich hier nicht am präzise Improvisierten, sondern vertraue auf die Wirkungsmacht kunstbedingter Paradoxa), und sie vertraut dem „Assoziationsvermögen der Betrachter“. Umsonst! Das wissen natürlich auch die drei Textautoren und unterziehen die Skulpturen der 1947 in Celle geborenen Künstlerin einer eingehenden, und alle frei flottierenden Assoziationen eines möglichen Betrachters im Keim erstickenden Analyse.
Den Kern des Katalogs bildet ein Konvolut verschiedener Kleidungsstücke, die Möbus mit Malerei, Stickereien, Perlenschnüren und anderen Applikationen überarbeitete. Herrenoberbekleidung aus den 1950er oder Gehröcke aus den 1920er Jahren verwandeln sich ohne den sie tragenden Menschen in „Platzhalter(n) von Präsenzen und entfalten ein Spiel zwischen Anwesenheit und Abwesenheit, Erinnerung und Spur, Symbol und Zeichen.“ Unter Einbeziehung semantischer Diskurse und den unvermeidlichen Unholy Brothers Deleuze, Barthes und Foucault gelingt es Knut Ebeling nicht weniger als „fünf Zeitlichkeiten im vestimentären Werk Werk von Christiane Möbus zu unterscheiden.“
Nicht schlecht für gepimpte Klamotten aus dem letzten Jahrtausend.

Der Beitrag erschien in den Artheon-Mitteilungen der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche Nr.27 (April 2009).